Grußwort des Jagdpächter

Nicht nur als Jäger, sondern auch als Partner im Natur- und Umweltschutz bemühe ich mich um eine nachhaltige Sicherung des ökologischen Gleichgewichts. Im Rahmen der Hege leiste ich meinen Beitrag  zur Erhaltung, Pflege und Aufrechterhaltung eines gesunden, artgerechten Wildbestandes.

Als jagdbares Wild kommen im Jagdbezirk Arenrath u.a. Rehwild und vermehrt Schwarzwild vor. Gelegentlich zieht aus den benachbarten Revieren Rotwild durch. Fuchs, Dachs, Hase, verschiedene Marderarten sowie Flugwild wie u.a. Ringeltaube, Gans und Ente sind ebenfalls hier heimisch. Viele interessante und schützenswerte Tierarten sind also in unserem Revier vertreten.

Die jagdliche Betätigung und Hegemassnahmen sind nur möglich, weil die Gemeindeverwaltung sowie die Grundeigentümer bzw. Landwirte offen und großzügig ihre Wald- und landwirtschaftlichen Nutzflächen für alle jagdlichen Aktivitäten öffnen. Ein verständnisvolles Miteinander zwischen Grundbesitzern, Landwirten und Jägern ist die Voraussetzung für ein gutes Gelingen.

Pächter und Jäger im Revier Arenrath zu sein, ist kein „Hobby“ sondern gelebte jagdliche Passion mit der Liebe zur Natur und des darin lebenden Wildes. An dieser Stelle danke ich noch einmal allen Vertretern der Gemeinde, des Jagdvorstandes, der Forstverwaltung und der Bürgerschaft für das immer spürbare Wohlwollen und die Gastfreundschaft in diesem schönen Eifeldorf.

Der Gemeindewald

Der Gemeindewald Arenrath hat eine forstwirtschaftliche Betriebsfläche von 118.7 ha.

In unserem Wald sind hauptsächlich die Baumarten Kiefer (35%), Fichte (20%), Buche (30%), Douglasie (8%) und Traubeneiche (5%) zu finden.

Der Wald stellt einen Vorrat von ca. 30.500 Festmeter aus dem sich jährlich ca. 700 Festmeter Holz erwirtschaften lassen.

Die Funktion des Waldes besteht neben der wirtschaftlichen Nutzung auch als Erholungswald, Bodens-, Klima-, Straßen-, Landschaftsschutzwald und schützt Quellbereiche und Biotope. Betreut und verwaltet wird der Gemeindewald von Forstrevierleiter Hermann Linden vom Forstrevier Heidweiler-Niersbach.